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Freitag · 30 | 09 | 2016
 
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Nuklearmedizin

Als Nuklearmedizin bezeichnet man die medizinische Anwendung von radioaktiven Nukliden zu therapeutischen und diagnostischen Zwecken.

Die Nuklearmedizin dient zur Untersuchung von Funktionsabläufen in den Organen des Körpers. Insbesondere ist es möglich, die Stoffwechselvorgänge der Schilddrüse, die Nierenleistung und -durchblutung, den Knochenstoffwechsel, die Lungendurchblutung oder die Herzmuskeldurchblutung zu untersuchen. Entzündungen lassen sich feststellen und lokalisieren. Dazu wird ein schwach radioaktives Präparat in die Vene gespritzt, was vom Körper ohne Probleme vertragen wird. Nachdem sich der Stoff verteilt hat, werden mit einer Gammakamera Aufnahmen angefertigt.

Die Verteilung des radioaktiven Stoffes im Körper dauert unterschiedlich lange. Bei den Nieren und der Lunge kann sofort mit der Aufzeichnung begonnen werden, bei der Schilddrüse dauert es etwa 20 Minuten, bei Knochen und Herz bis zu 3 Stunden. Unter Umständen müssen vorbereitende Maßnahmen getroffen werden (z.B. nüchtern, Änderung der Medikamenteneinnahme). Dazu werden Sie durch Ihren Arzt oder die Mitarbeiter der Praxis informiert. Die Aufzeichnungen werden mit aufwendigen Computerprogrammen berechnet. Dies nimmt längere Zeit in Anspruch.

 

Mit einer Spezialkamera (Gammakamera) werden Aufnahmen angefertigt. Hiermit können Funktionsabläufe im Körper sichtbar gemacht werden. Die Strahlenbelastung ist dabei vergleichbar mit der bei Röntgenaufnahmen.

 
 

Letzte Aktualisierung:
22.08.2016


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